Referenzen
Hypothetical Market Impact...
Theoretical Prices...
Data Warehouse...
Market Maker Performance...
Reference Data Center...Strategische Partnerschaft
integration-factory ist Strategischer Partner der Deutsche Boerse AG.
integration-factory - Referenzen
Market Maker Performance Measurement
Analytical Backend Applications
Mass Data Handling
Operative Applikation
Ausgangssituation
Orderbuch-Liquidität ist das zentrale Asset einer Börse, um weiteren Orderflow anzuziehen und weitere Geschäfte zu ermöglichen.
Um eine Grundversorgung in handelbaren Serien am Terminmarkt zu erreichen und ein gewisses Preisbild zeigen zu können, gibt es Market Maker (MM) - Proprietär-Handelsteilnehmer, die auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko handeln
Ein MM stellt verbindliche, d.h. direkt handelbare Quotes ins Orderbuch. Die hier gestellten Quotes unterscheiden sich daher von indikativen Quotes im Spezialistenmodell am Kassamarkt.
Ein Quote besteht aus einem Kauf- und Verkaufgebot mit einem gewissen Spread; die Orders stehen i.d.R. für eine gewisse Zeit im Orderbuch und stellen somit echte Liquidität dar.
Die zu quotierenden Serien werden um den At-the-Money Strike und entlang der verschiedenen Ausübungstermine ermittelt.
Ein MM verpflichtet sich, Quotes guter Qualität über einen Mindestzeitraum im Orderbuch zu unterhalten. Ein guter Quote erfüllt Mindestanforderungen an maximale Geld-Brief-Spanne und minimalem Quote Volumen
Es werden Permanent Quotation (PQ) und Quotation on Request (QR) unterschieden: Bei QR wird auf eine systemseitig eingestellte Anfrage für einen Quote geantwortet, bei PQ wird erwartet, dass kontinuierlich Quotes ins Orderbuch eingestellt werden.
Börsentäglich veranlassen MM zwischen 700 bis 1300 Millionen Quote-Transaktionen.
Aufgabenstellung
Berechnung des Zielkorridors der zu quotierenden Serien als sogenanntes Strike Price Window (SPW) – hier soll die Liquidität gebündelt werden
Messung der Quotierungstätigkeit hinsichtlich der Güte der eingestellten Quotes, der Quote-Präsenz und der Wettbewerbsfähigkeit (wie stark hat der MM die Mindestanforderungen verbessert)
Hierzu Anwendung der Quotierungsobligationen bestehend aus einer über 50 Parameter umfassenden Spezifikation
Ermittlung der Erfüllung der Mindestanforderungen
Ermittlung des Überfüllungsgrads der Mindestanforderungen
Ermittlung der besten Gesamterfüllung unter Beachtung alternativer Paketerfüllungen
Mitteilung der Erfüllung auf Teilnehmer-Paket-Ebene an das Rechnungserstellungssystem SAP R/3 zur Rabattierung der Handelsentgelte
Kontinuierliches/ tägliches Reporting der detaillierten Performance Ergebnisse an die MM
Berichtswesen, das Ad Hoc Analysen und ein regelmäßiges Standard-Reporting erlaubt
Lösung
Integration der 700-1300 Millionen Quote-Transaktionen direkt vom Handelssystem zu definierten Snapshot-Zeitpunkten
Datenintegration und -transformation auf Basis von Informatica PowerCenter
Entwicklung eines Verfahrens zur dynamischen Ermittlung von Partitionierungseinheiten, die die abzulegenden Zwischenergebnisse unter fachlichen und technischen Datenverteilungsaspekten optimal für einen gleichverteilten Parallelisierungsansatz im nächsten Schritt vorbereitet.
Entwicklung eines Verfahrens zum Time Slicing, bei dem durch Scannen des Datenhaushalts und der theoretsich abgeschätzten entstehenden Mengen in einem Join entschieden wird, ob Quote Intervalle durch weitere zeitliche Schnitte unterteilt werden sollen, um das Problem quadratisch steigender Join-Mengen nur auf lokalen und damit vergleichbar kleineren Ausgangsmengen beherrschbar zu halten (Abschätzung o(n2) ggü. der Summe kleinerer o(n2))
Die Konzepte zur Dynamic Partition Routing und Time Slicing wurden so implementiert, dass sie auch in anderen Applikationen universell zu ähnlichen Problemen eingesetzt werden können
Reguläres Reporting über das Handelssystem-Netzwerk auf Basis von XML-Reports und mittels eines XSLT-Prozesses hiervon abgeleiteter Ansichts-/ Textversionen dieser Reports
Reporting-Komponente auf Basis von MS Analysis Services
Facts & Figures
Implementierungsprojekt: Umfang 200 PT, 3 Monate Laufzeit
190000 handelbare Serien, die meisten sind Optionsserien mit einem oder mehreren Quotierungsprogrammen
Pro Tag ca. 700 bis 1300 Millionen Quote-Transaktionen stellen die Datenbasis dar
In weiteren Ausbauphasen wurden Konzepte zur MM Competitiveness-Rechnung implementiert, sowie weitere Arten von Quotierungsformen (Quotierung in Auktionen und Mischformen, alternative Kontraktauswahl vor Lieferzeitpunkten/ Verfallterminen)
Oracle, Informatica PowerCenter, XML, XSLT
